SOD2 | guard

Artikelnummer: 10049.
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SOD2 | guard

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Die SOD2 (Superoxid Dismutase 2) ist ein Enzym, das die Zellen vor oxidativem Stress in den Mitochondrien schützt. Mittels des SOD2 | guards wird untersucht, ob im SOD2-Gen eine aktivitätsmindernde Variante vorliegt.

Hoch reaktive Superoxide, die zu starken Schäden der Mitochondrien beitragen können, werden von der SOD2 in weniger reaktives Wasserstoffperoxid umgewandelt, welches die Mitochondrien verlassen und abgebaut werden kann.

Eine hohe Geschwindigkeit der SOD2 ist wichtig, um die besonders schnellen Schadreaktionen abzuwehren. Einige häufig vorkommende genetische Varianten im SOD2-Gen führen zu einem Aktivitätsverlust des SOD2-Enzyms und damit zu einer höheren Belastung der Mitochondrien mit oxidativem Stress.

Die Mitochondrien stellen einen Großteil der Energie bereit, die der Körper braucht. Bei diesem Prozess entstehen aber freie Radikale und reaktive Sauerstoff Spezies (ROS), die den Zellen schaden und oxidativen Stress auslösen können. ROS sind sehr reaktiv und zerstören wichtige Makromoleküle wie Membranen, Nukleinsäuren und Proteine. Die Belastung mit ROS steigt unter bestimmten physiologischen Bedingungen wie etwa bei sportlichen Aktivitäten oder Entzündungsprozessen. In geringeren Konzentrationen übernehmen ROS auch wichtige Signalfunktionen, wie z.B. in der inneren Gefäßwand.

Etwa 90% der ROS einer Zelle entstehen in den Mitochondrien. Um die Zellen vor ROS zu schützen gibt es eine Reihe von Antioxidantien und Enzymen die ROS in weniger reaktive Substanzen umwandeln können. Eines dieser schützenden Enzyme ist die Superoxid Dismutase 2 (SOD2) oder Mangan Superoxid Dismutase (MnSOD). Die SOD2 ist in der mitochondrialen Matrix zu finden und neutralisiert dort die Superoxide, die während des Energiestoffwechsels entstehen. Superoxide werden von der SOD2 in weniger reaktives Wasserstoffperoxid umgewandelt, welches die Mitochondrien verlassen kann und anschließend durch weitere Enzyme wie Glutathionperoxidase und Katalase abgebaut werden.

Exzessive Mengen an Superoxiden tragen zur Pathogenese vieler Erkrankungen bei. Damit spielt die SOD2 eine große Rolle für die Prävention. Bei Menschen gibt es genetisch bedingt große Unterschiede in der Geschwindigkeit, mit der die SOD2 arbeitet. Hierdurch kann sich die Belastung durch ROS samt begleitender Effekte deutlich erhöhen. Da die Funktionsfähigkeit der SOD2 abhängig von Mangan ist, ist eine ausreichende Zufuhr von Mangan über die Ernährung sowie eine ausreichende Versorgung mit Antioxidantien in diesen Fällen besonders wichtig.