Fructo | guard

Fructo | guard

198,00  inkl. MwSt.

  • Gentest zur Ermittlung Ihrer persönlichen biologischen Fähigkeit Fruchtzucker enzymatisch abzubauen.
  • Durch die fructo | guard Analyse kann festgestellt werden, ob es sich bei einem Verdacht auf Fructose-Unverträglichkeit, eine genetisch bedingte Fructoseintoleranz oder um eine weniger schwerwiegende erworbene Ursache handelt
  • Symptome von Übelkeit, Unwohlsein, Schmerzen im Magen-Darm-Trakt und Durchfall können in vielen Fällen auf einen zu hohen Konsum von Fructose haltigen Lebensmitteln zurückzuführen sein
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Immer mehr Menschen zeigen nach dem Genuss von fructosehaltigen Lebensmitteln deutliche Symptome von Übelkeit, Unwohlsein, Schmerzen im Magen-Darm-Trakt und Durchfall. Häufig handelt es sich dabei um erworbene Beschwerden, die vor allem an einem zu hohen Konsum von fructosehaltigen Lebensmitteln liegen.

Sehr selten kommt es zur ernsten Schädigung der Leber. Die Ursache dafür kann in einer seltenen genetischen Disposition liegen, die dazu führt, dass Fructose nicht vollständig verwertet werden kann, sich in der Leber ansammelt und toxische Effekte auslöst. Betroffene weisen bestimmte Varianten im Gen für die Aldolase B auf. In der europäischen Bevölkerung sind drei Varianten in diesem Gen für mehr als 85% der Fälle einer genetisch bedingten oder hereditären Fructoseintoleranz verantwortlich. Durch den fructo | guard Speicheltest kann festgestellt werden, ob es sich bei einem Verdacht auf Fructose-Unverträglichkeit, um eine genetisch bedingte Fructoseintoleranz oder um eine weniger schwerwiegende erworbene Ursache handelt.

Fructose, auch Fruchtzucker genannt, ist ein natürlicher Bestandteil unserer Nahrung. Fructose als Einfachzucker findet sich vor allem in Früchten und Honig sowie in geringen Mengen in fast allen Pflanzen. Besonders hoch ist der Fructosegehalt in Äpfeln, Birnen Weintrauben und allen Arten von Trockenobst. Als gebundener Zucker kommt Fructose vor allem im Haushaltszucker vor (Saccharose), der zu gleichen Teilen aus Glukose und Fructose besteht. Diese sind chemisch verbunden und müssen vor der Aufnahme in den Blutkreislauf enzymatisch in die Bestandteile Glukose und Fructose getrennt werden. Dieser Schritt findet im Dünndarm statt. Während die Glucose mithilfe eines spezifischen Transporter-Moleküls durch die Darmschleimhaut in den Körper gelangt, ist für die Fructose offenbar kein spezifisches Transportprotein erforderlich. Nachdem Fructose in den Blutkreislauf gelangt ist, wird sie in die Leber transportiert, wo sie schnell abgebaut werden muss, da zu hohe Konzentrationen toxisch für die Leberzellen sind. Bei einer hereditären Fructoseintoleranz ist dieser Abbau blockiert.

 

 

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